Datenschutzerklärung
Stand: September 2026
1. Datenschutz auf einen Blick
Der Schutz deiner persönlichen Daten ist mir ein wichtiges Anliegen. Diese Website verfolgt einen besonders datensparsamen Ansatz: Es werden keine Cookies gesetzt, kein Tracking und keine Analyse‑Dienste eingesetzt. Diese Erklärung informiert dich darüber, welche Daten beim Besuch dieser Website technisch verarbeitet werden und welche Rechte dir zustehen.
2. Verantwortlicher
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz‑Grundverordnung (DSGVO) ist:
3. Hosting und Server‑Logfiles
Diese Website wird bei einem Hosting‑Anbieter (Auftragsverarbeiter) betrieben. Beim Aufrufen der Website werden durch den Server automatisch Informationen in sogenannten Server‑Logfiles erfasst, die dein Browser übermittelt. Dies sind in der Regel:
- die anonymisierte bzw. gekürzte IP‑Adresse des anfragenden Geräts,
- Datum und Uhrzeit des Zugriffs,
- Name und URL der abgerufenen Datei,
- verwendeter Browsertyp und ‑version sowie das Betriebssystem,
- die Referrer‑URL (zuvor besuchte Seite).
Diese Daten werden ausschließlich zur Auslieferung der Website, zur Gewährleistung eines störungsfreien Betriebs und zur Sicherheit der informationstechnischen Systeme verarbeitet. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer technisch fehlerfreien Darstellung und Sicherheit). Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen oder eine Auswertung zu Werbezwecken findet nicht statt. Die Logfiles werden nach kurzer Zeit automatisch gelöscht.
4. Keine Cookies, kein Tracking
Diese Website verwendet keine Cookies und keine Tracking‑ oder Analyse‑Werkzeuge (z. B. Google Analytics). Es werden keine Nutzungsprofile erstellt und keine Daten an Werbenetzwerke weitergegeben.
5. Kontaktaufnahme
Wenn du mir per E‑Mail (z. B. über die angegebenen „mailto"‑Links) schreibst, werden die von dir mitgeteilten Daten (E‑Mail‑Adresse, Name sowie Inhalt der Nachricht) zur Bearbeitung deiner Anfrage gespeichert. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahmen bzw. Vertragserfüllung) bzw. lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Beantwortung von Anfragen). Diese Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zwecks nicht mehr erforderlich sind und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
5.1 Support‑Formular (Ticketsystem)
Auf der Support‑Seite kannst du statt einer E‑Mail ein Formular ausfüllen. Dabei werden die von dir eingegebenen Daten verarbeitet: betroffene App, Art des Anliegens, optional dein Name, deine E‑Mail‑Adresse (für die Antwort), Betreff und der Inhalt deiner Nachricht. Zusätzlich werden aus Sicherheits‑ und Zuordnungsgründen technische Angaben gespeichert (Browser‑/Gerätekennung „User‑Agent" und die zuvor besuchte Seite „Referrer"). Es werden hierfür keine Cookies gesetzt.
Die Anfragen werden als „Ticket" mit einer Vorgangsnummer in einer Datenbank (Cloudflare D1) gespeichert, die in einem Rechenzentrum in der Region Westeuropa (EU) betrieben wird. Cloudflare verarbeitet diese Daten dabei als Auftragsverarbeiter in meinem Auftrag (Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahmen bzw. Vertragserfüllung) bzw. lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Bearbeitung und Nachverfolgung von Support‑Anfragen). Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Bearbeitung deines Anliegens nicht mehr erforderlich sind und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
6. Externe Links
Diese Website verlinkt auf externe Angebote, insbesondere auf den Apple App Store. Beim Klick auf einen solchen Link verlässt du diese Website; auf die Datenverarbeitung der verlinkten Anbieter habe ich keinen Einfluss. Es gelten dort die jeweiligen Datenschutzbestimmungen des Anbieters (z. B. Apple Inc.).
7. Die vorgestellten Apps
Die auf dieser Website vorgestellten Apps verarbeiten Daten getrennt von dieser Website und konsequent nach dem Prinzip der Datensparsamkeit:
- FamilyCup speichert geteilte Tippspieldaten in Apple iCloud (CloudKit) und nutzt für Live‑Aktivitäten, Ergebnis‑Pushes und Erinnerungen einen Cloudflare Worker. Die vollständigen Angaben stehen in der FamilyCup‑Datenschutzerklärung.
- RunCoach analysiert Gesundheits‑ und Bewegungsdaten on‑device auf deinem Gerät. Nur der optionale RunCoach Assistent sendet zusammengefasste Kennzahlen über einen Cloudflare Worker an Google Gemini; das Wetter kommt von Open‑Meteo mit einem vergröberten Ort. Details in der RunCoach‑Datenschutzerklärung.
- Freiraum Kids ist privacy‑first konzipiert: keine Nachrichten, keine Browserverläufe, keine Überwachung und kein Drittanbieter‑Tracking. Die Familiendaten – Profile, Regeln, Missionen und Zeitkonten – liegen in deiner eigenen Apple iCloud (CloudKit); für Mitteilungen zwischen Eltern‑ und Kindgerät kommt ein Cloudflare Worker hinzu. Details und den Löschweg findest du in Abschnitt 7.5.
- Freiraum Life speichert Termine, Aufgaben, Listen, Vorrat und Dokumente auf deinen Geräten und gleicht sie über deine eigene Apple iCloud (CloudKit) ab. Kommt ein Android‑Gerät in den Haushalt, läuft der Abgleich stattdessen Ende‑zu‑Ende‑verschlüsselt über einen eigenen Dienst – siehe Abschnitt 7.3. KI-Funktionen laufen nur, wenn du sie ausdrücklich auslöst – Details siehe Abschnitt 7.2.
- LumaLink kommuniziert ausschließlich lokal und direkt zwischen deinen eigenen Geräten (z. B. Apple Watch und iPhone); es gibt kein Cloud‑Konto und keine Übertragung an Dritte.
In keiner der Apps findet Werbung oder Tracking statt. Weitere Details findest du in der jeweiligen App sowie in der App‑Store‑Datenschutzauskunft (App‑Datenschutzlabel).
7.1 FamilyCup: Push‑Mitteilungen über Cloudflare (Auftragsverarbeiter)
Wenn du in FamilyCup Mitteilungen aktivierst, werden bestimmte Push‑Mitteilungen – konkret Erinnerungen, Live‑Aktivitäten (Live Activity) sowie serverseitig ausgelöste Ergebnis‑Benachrichtigungen – über einen bei Cloudflare betriebenen Dienst (Cloudflare Worker/KV) an den Apple Push Notification service (APNs) zugestellt. Cloudflare verarbeitet dabei als Auftragsverarbeiter in meinem Auftrag:
- das Geräte‑Push‑Token (Apple‑Gerätekennung zur Zustellung der Mitteilung),
- den Inhalt der jeweiligen Mitteilung (z. B. Spielpaarung, Anstoßzeit, Ergebnis),
- die zur Authentifizierung gegenüber APNs erforderlichen Schlüssel.
Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, die du durch das Aktivieren der Mitteilungen erteilst und jederzeit über die System‑Einstellungen deines Geräts widerrufen kannst. Mit Cloudflare besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO). Da Cloudflare ein US‑amerikanisches Unternehmen ist, kann eine Verarbeitung auch in den USA erfolgen; diese ist durch die EU‑Standardvertragsklauseln (SCC) abgesichert.
Rein in der App zusammengestellte Mitteilungen sowie stille Benachrichtigungen (Hintergrund‑Aktualisierungen) werden ausschließlich über Apple/iCloud (CloudKit) abgewickelt und berühren Cloudflare nicht.
7.2 Freiraum Life: iCloud, Assistent und Standort
Deine Daten liegen bei dir. Termine, Aufgaben, Einkaufslisten, Vorrat, Rezepte, Dokumente, Hausapotheke und Vorsorge‑Einträge werden auf deinem Gerät gespeichert. Nutzt ihr Freiraum zu mehreren, gleicht die App diese Daten über deine eigene Apple iCloud (CloudKit) zwischen den Geräten der Familie ab. Es gibt kein Konto bei mir, keine Anmeldung und – solange alle Geräte eures Haushalts von Apple sind – keine Kopie dieser Daten auf meinen Servern. Wer der Familie beitritt, entscheidest du über einen Einladungs‑Code oder ‑Link. Ladet ihr ein Android‑Gerät ein, kann iCloud diesen Abgleich nicht leisten; er wechselt dann auf einen eigenen, Ende‑zu‑Ende‑verschlüsselten Dienst – was dabei gilt, steht in Abschnitt 7.3.
Freiraum Assistent (KI‑Funktionen)
Einige Funktionen greifen auf einen KI‑Dienst zurück – etwa der Foto‑Scan, der Termine aus einem abfotografierten Elternbrief oder Stundenplan herausliest, das Erkennen von Kassenzetteln und Medikamenten‑Packungen sowie Vorschläge für Rezepte und Ausflüge. Diese Funktionen laufen nur dann, wenn du sie ausdrücklich auslöst. Im Hintergrund geschieht nichts davon.
Dabei wird der Inhalt der jeweiligen Anfrage an einen von mir betriebenen Cloudflare Worker gesendet und von dort an Google Gemini weitergereicht. Übertragen werden:
- der Inhalt der Anfrage – je nach Funktion das aufgenommene Foto oder der eingegebene Text,
- eine zufällige Installations‑Kennung, die die App beim ersten Start selbst erzeugt (keine Apple‑ID, keine Geräte‑Seriennummer, keine Werbe‑ID),
- ein App‑Attest‑Nachweis von Apple. Er belegt, dass die Anfrage aus einer echten, unveränderten Freiraum‑App stammt, und schützt den Dienst vor Missbrauch.
Cloudflare und Google verarbeiten diese Daten als Auftragsverarbeiter in meinem Auftrag (Verträge nach Art. 28 DSGVO). Da beide US‑amerikanische Unternehmen sind, kann eine Verarbeitung auch in den USA erfolgen; sie ist durch die EU‑Standardvertragsklauseln (SCC) abgesichert. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags), soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten betroffen sind, Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO (deine ausdrückliche Einwilligung durch das Auslösen der Funktion).
Die übertragenen Inhalte werden nicht gespeichert: Der Worker reicht sie an Google weiter und verwirft sie nach der Antwort; eine Protokollierung der Inhalte findet nicht statt. Dauerhaft gespeichert wird lediglich die Geräte‑Registrierung – die zufällige Installations‑Kennung zusammen mit dem zugehörigen öffentlichen App‑Attest‑Schlüssel. Hinzu kommen kurzlebige technische Einträge, die eine mehrfache Einreichung derselben Anfrage verhindern, sowie ein Zähler für dein Anfrage‑Kontingent; beide werden automatisch nach kurzer Zeit gelöscht.
Auf Android. Der App‑Attest‑Nachweis ist eine Apple‑Technik. In der Android‑Fassung weist sich die App stattdessen mit einer Schlüssel‑Attestierung aus dem Android‑Keystore aus – einer Zertifikatskette, die das Gerät selbst ausstellt; zu ihrer Prüfung ruft der Worker Googles Sperrliste für zurückgezogene Attestierungsschlüssel ab. Geräte, die das nicht können, hinterlegen wahlweise einen eigenen Gemini‑Schlüssel aus Google AI Studio: Dann gehen die Anfragen direkt von deinem Gerät an Google, mein Worker ist daran nicht beteiligt, und es gelten die Bedingungen deines eigenen Google‑Kontos. Der Schlüssel bleibt verschlüsselt auf dem Gerät.
Ohne Assistent geht es auch. Alle Kernfunktionen – Termine, Aufgaben, Listen, Vorrat, Tresor – arbeiten vollständig ohne KI. In der Stufe Freiraum Solo ist der Assistent nach der Testphase gar nicht aktiv.
Standort
Wenn du es erlaubst, nutzt Freiraum deinen Standort für zwei Dinge: um zu erkennen, dass du in einem Laden stehst (dann erscheint die passende Einkaufsliste auf dem Sperrbildschirm und auf der Uhr), und um Fahrzeiten zu Terminen zu berechnen. Die Auswertung geschieht auf deinem Gerät. Für Karten‑ und Adressdaten nutzt die iPhone‑Fassung Apple MapKit. Die Android‑Fassung verwendet den Adressdienst des Systems (Google), wenn du deine Heimatadresse per Standort einträgst, sowie OpenStreetMap: Suchst du zu einem Kontakt nach einer Einrichtung in der Nähe – etwa einer Arztpraxis oder Schule –, gehen der Suchbegriff und ein Kartenausschnitt um deinen ungefähren Standort an den Dienst Nominatim der OpenStreetMap Foundation; öffnest du einen Ausflug, werden die Kartenkacheln für diesen Ort von OpenStreetMap geladen. Beides geschieht nur, wenn du es in dem Moment auslöst. Dein Standort wird nicht an mich übertragen.
Kontakte
Einen Ansprechpartner kannst du aus deinem Adressbuch übernehmen oder aus Freiraum heraus dort speichern; dafür fragt die App nach Zugriff auf deine Kontakte. Gelesen wird nur der Kontakt, den du auswählst, gespeichert nur der, den du ausdrücklich speicherst. Übernommene Angaben liegen danach wie alle übrigen Haushaltsdaten auf deinen Geräten und werden nur so abgeglichen, wie es in diesem Abschnitt und in Abschnitt 7.3 beschrieben ist.
Wetter
Für die Wetteranzeige zu einem Tag ruft die App den Dienst Open‑Meteo (open-meteo.com) auf. Dabei werden die Koordinaten des angefragten Ortes übertragen, sonst nichts – kein Name, keine Kennung, kein Konto.
Gesundheitsbezogene Angaben
Hausapotheke und Vorsorge können Angaben zu Medikamenten und Untersuchungen enthalten. Diese Daten verbleiben auf deinen Geräten und in deiner iCloud – im gemischten Haushalt mit Android stattdessen Ende‑zu‑Ende‑verschlüsselt in der Freiraum Cloud, die sie nicht lesen kann (Abschnitt 7.3). Im Klartext werden sie nicht an mich, an Cloudflare oder an Google übertragen – es sei denn, du löst selbst den Scan einer Medikamenten‑Packung aus; dann gilt für dieses eine Foto das oben zum Assistenten Beschriebene.
Käufe
Die Abonnements werden über den Store deines Geräts abgewickelt – auf dem iPhone über Apple, auf Android über Google Play (In‑App‑Kauf). Ich erhalte von Apple oder Google keine Zahlungsdaten und keine Namen, sondern nur anonymisierte Abrechnungsberichte. Damit ein Abo den Speicher eures Haushalts erweitert, prüft der Abgleichsdienst den Kaufbeleg beim jeweiligen Store (Abschnitt 7.3).
In Freiraum Life findet keine Werbung, kein Tracking und keine Analyse durch Dritte statt.
7.3 Freiraum Life: der Abgleich zwischen iPhone und Android
Nur, wenn ihr gemischt unterwegs seid. Solange alle Geräte eures Haushalts von Apple sind, gilt Abschnitt 7.2: Der Abgleich läuft über eure eigene iCloud, und bei mir liegt nichts. Sobald ihr ein Android‑Gerät in den Haushalt einladet, geht dieser Weg nicht mehr – Android hat keinen Zugang zu iCloud. Der Haushalt zieht dann auf einen Dienst um, den ich selbst betreibe: Freiraum Sync (freiraumsync.smart-idea.net). Das geschieht nur durch diese eine bewusste Handlung und in eine Richtung; die App sagt vorher, was sich ändert.
Ende‑zu‑Ende‑verschlüsselt – ich kann nichts davon lesen
Alle Inhalte werden auf dem Gerät verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen, und erst auf den Geräten eures Haushalts wieder entschlüsselt. Den Schlüssel dafür erzeugt euer erstes Gerät; an ein weiteres Gerät kommt er nur beim Beitritt, verpackt für genau dieses Gerät. Er verlässt eure Geräte nie in lesbarer Form, und ich habe ihn nicht – eure Termine, Aufgaben, Listen, Fotos und Dokumente kann ich deshalb nicht einsehen, auch nicht auf Verlangen Dritter. Jede Anfrage ist zusätzlich mit einem Schlüssel unterschrieben, der die Secure Enclave des iPhones bzw. den Android‑Keystore nicht verlässt.
Was der Server speichert
- eine zufällige Haushalts‑Kennung sowie je Gerät eine Geräte‑Kennung mit öffentlichem Schlüssel,
- die verschlüsselten Blöcke selbst, dazu Zeitpunkte, eine laufende Nummer, die Kennung eines Eintrags und seine Art – also etwa „Termin" oder „Einkauf", nie dessen Inhalt,
- verschlüsselte Dateien (Fotos, Scans, PDFs) und ihre Größe; ihre Kennung ist gewürfelt und verrät bewusst nichts über den Inhalt,
- je Gerät einen Push‑Token, um die anderen Geräte still zu wecken,
- die Abo‑Stufe mit ihrer Frist und eine Prüfsumme (SHA‑256) des Kaufbelegs,
- einen selbst vergebenen Gerätenamen, falls ihr einen setzt – ebenfalls verschlüsselt,
- auf Wunsch ein Wiederherstellungs‑Päckchen: euer Haushaltsschlüssel, verschlossen mit einem Code, den nur ihr habt. Ohne diesen Code ist das Päckchen wertlos.
Nicht gespeichert wird Klartext jeglicher Art – keine Namen, Adressen, Fotos, Gesundheitsangaben, Konten oder Standorte. Es gibt weiterhin kein Konto bei mir: keine E‑Mail‑Adresse, kein Kennwort, keine Anmeldung. Zugriffsprotokolle fallen nur kurzzeitig und ohne Inhalte an.
Beitritt, Einladung, Austritt
Ein weiteres Gerät kommt über einen Einladungs‑Code in den Haushalt. Eine Einladung gilt 24 Stunden und genau einmal; abgelaufene werden sofort gelöscht. Wird ein Gerät aus dem Haushalt entfernt, wechselt der Haushalt den Schlüssel – von da an kann es nichts Neues mehr entschlüsseln.
Stille Mitteilungen
Damit die anderen Geräte merken, dass es etwas Neues gibt, schickt der Dienst eine stille Mitteilung – über Apple (APNs) an iPhone, iPad und Apple Watch, über Google (Firebase Cloud Messaging) an Android‑Geräte. Sie enthält keinen Text und keine Inhalte, sondern nur den Hinweis, dass ab einer bestimmten laufenden Nummer etwas abzuholen ist. Übertragen wird dafür der Push‑Token des Geräts.
Abo und Speicherplatz
Wie viel Platz ein Haushalt hat, hängt am Abo. Den Kaufbeleg prüft der Dienst beim jeweiligen Store selbst – bei Apple über die App Store Server API, bei Google über die Play Developer API. Gespeichert wird nur, welche Stufe bis wann gilt, dazu die Prüfsumme des Belegs. Zahlungsdaten und Namen erhalte ich nicht. Läuft ein Abo aus, wird nichts gelöscht; es lässt sich dann lediglich nichts Neues mehr hochladen.
Wo die Daten liegen und wie lange
Der Dienst läuft bei Cloudflare (Worker, Durable Objects und R2‑Speicher); Cloudflare verarbeitet die Daten als Auftragsverarbeiter in meinem Auftrag (Vertrag nach Art. 28 DSGVO). Da Cloudflare, Apple und Google US‑amerikanische Unternehmen sind, kann eine Verarbeitung auch in den USA erfolgen; sie ist durch die EU‑Standardvertragsklauseln (SCC) abgesichert. Weil alle Inhalte bereits auf dem Gerät verschlüsselt werden, erreichen diese Stellen ohnehin nur unlesbare Blöcke.
Ein gelöschter Eintrag hinterlässt 90 Tage lang die Notiz, dass es ihn nicht mehr gibt – nur so erreicht die Löschung auch ein Gerät, das lange aus war. Dateien, auf die kein Eintrag mehr zeigt, verfallen nach 30 Tagen. Ein Haushalt, von dem zwölf Monate lang kein Gerät mehr etwas hören lässt, wird abgeräumt; die App weist vorher darauf hin.
Alles löschen geht sofort. In der App löscht ihr den gesamten Haushalt auf dem Server; damit verschwinden Änderungsprotokoll, Dateien, Geräteeinträge und ein etwaiges Wiederherstellungs‑Päckchen, und zwar bevor die Bestätigung zurückkommt. Was auf euren Geräten liegt, bleibt dort, bis ihr es dort löscht.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags); für die Bremsen gegen Missbrauch – kurzlebige Zähler je Gerät und Haushalt – Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem funktionierenden, bezahlbaren Dienst).
7.4 Freiraum Life: der Geschenkekorb
In der Geschenkeliste kannst du eine Wunschliste als Link teilen, damit sich Gäste etwas aussuchen können, ohne dass zwei dasselbe kaufen. Dieser eine Fall ist die Ausnahme von dem, was in Abschnitt 7.2 steht: Damit ein Link in jedem Browser funktioniert, müssen die Wünsche diese Website erreichen. Alles andere in der App bleibt auf deinen Geräten und in deiner iCloud.
Was übertragen wird
Nur, wenn du in der App auf „Als Geschenkekorb teilen" tippst, und nur das:
- die offenen Wünsche der einen Liste – Bezeichnung, gegebenenfalls Notiz und ungefährer Preis,
- ein Titel, den die App aus dem Namen der beschenkten Person bildet (z. B. „Wunschliste für Oma Renate"),
- eine zufällige Kennung für den Link.
Nicht übertragen werden: Termine, Aufgaben, Vorräte, Dokumente, die übrigen Familienmitglieder, deine Apple‑ID oder Kennungen aus deiner iCloud. Bereits besorgte Wünsche bleiben ebenfalls auf deinem Gerät.
Wer die Liste sehen kann
Wer den Link hat. Er enthält sechzehn zufällige Zeichen; ohne ihn ist die Liste nicht auffindbar, und eine unbekannte Kennung wird wie eine abgelaufene beantwortet. Die Seite ist für Suchmaschinen gesperrt (noindex, nofollow). Es gibt keine Anmeldung – das ist der Zweck: Auch die Großtante ohne iPhone soll hineinschauen können.
Wahlweise kann die Liste zusätzlich mit einem vierstelligen Code geschützt werden. Auf dem Server liegt dann nur dessen mit der Listen‑Kennung gesalzene Prüfsumme, nie der Code selbst. Wer ihn richtig eingibt, bekommt einen daraus abgeleiteten Ausweis als Cookie (HttpOnly, auf diese eine Liste beschränkt, 90 Tage), damit er ihn nicht bei jedem Blick neu tippen muss. Dieses Cookie dient allein der Freigabe und wird zu nichts anderem verwendet.
Wenn ein Gast etwas reserviert
Tippt jemand auf „nehme ich", merkt sich sein Browser eine zufällige Kennung (im lokalen Speicher, kein Cookie) und schickt sie mit. Sie dient dazu, dass derselbe Gast seine eigene Reservierung wieder lösen kann und keine fremde. Zusätzlich wird sie kurzzeitig auf dem Server mitgezählt, um massenhaftes Reservieren zu unterbinden; dieser Zähler wird nach einer Stunde automatisch gelöscht. Ein Name wird nicht verlangt. Es werden keine Besucherzahlen erhoben, kein Tracking, keine Analyse.
Wo die Daten liegen und wie lange
Die Liste liegt in einem Cloudflare-Worker-KV-Speicher; Cloudflare verarbeitet sie als Auftragsverarbeiter in meinem Auftrag (Vertrag nach Art. 28 DSGVO). Da Cloudflare ein US‑amerikanisches Unternehmen ist, kann eine Verarbeitung auch in den USA erfolgen; sie ist durch die EU‑Standardvertragsklauseln (SCC) abgesichert.
Beim Teilen legst du die Gültigkeit selbst fest – wahlweise 30, 60 oder 90 Tage oder ein Jahr; voreingestellt sind 60 Tage. Danach verfällt die Liste von selbst und wird ohne weiteres Zutun gelöscht. Du kannst sie jederzeit vorher entfernen: in der App über „Korb schließen". Danach zeigt der Link nur noch, dass es diese Liste nicht mehr gibt.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags) für die Bereitstellung des Links sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer funktionierenden Reservierung und am Schutz vor Missbrauch) für die Kennung im Browser des Gastes.
Ohne Teilen geschieht nichts davon. Wer die Geschenkeliste nur für sich führt, überträgt nichts – die Funktion muss ausdrücklich für jede einzelne Liste ausgelöst werden.
7.5 Freiraum Kids: iCloud, Mitteilungen und vollständige Löschung
Die Daten deiner Familie – Kinderprofile, Regeln, Missionen, Zeitkonten und Anfragen – liegen in deiner privaten Apple iCloud (CloudKit) in einem eigenen Bereich je Kind. Ich habe darauf keinen Zugriff. Welche Apps begrenzt werden, entscheidet Apples geschütztes Bildschirmzeit‑System auf dem Kind‑iPhone; Freiraum sieht dabei keine Nutzungsverläufe.
Damit Anfragen, Freigaben und Hinweise zwischen Eltern‑ und Kindgerät ankommen, registrieren sich die beteiligten Geräte bei einem Cloudflare Worker (freiraumkidsworker.smart-idea.net). Dort werden die für den Versand nötigen Angaben gespeichert: die Push‑Kennung des Geräts von Apple sowie technische Kennungen für Familie, Gerät und Rolle. Inhalte der Familie werden dort nicht gespeichert. Cloudflare ist dabei Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung der von dir gewünschten Funktion) bzw. lit. f DSGVO.
So löschst du alles selbst: Öffne in der Eltern‑App die Einstellungen und wähle unter „Zurücksetzen" den Punkt „Freiraum komplett verlassen". Damit werden alle Kinderprofile mitsamt Regeln, Missionen und Zeitkonten aus iCloud gelöscht und alle Push‑Registrierungen beim Freiraum‑Dienst entfernt; die Eltern‑App startet wieder mit der Ersteinrichtung. Sollte eine Server‑Löschung dabei nicht sofort gelingen, bleibt sie vorgemerkt und wird beim nächsten Start automatisch nachgeholt.
Anschließend ist auf jedem Kind‑iPhone noch ein Schritt nötig, damit auch die Bildschirmzeit‑Freigabe und die Sperren verschwinden: Freiraum dort öffnen und „Betreuung beenden" wählen; danach kann die App gelöscht werden. Kommst du an das Gerät nicht heran, beendet die zuvor festgelegte Trenn‑PIN die Betreuung direkt am Kind‑iPhone. Eine bebilderte Schritt‑für‑Schritt‑Fassung steht in der Anleitung für Eltern.
Wichtig: Die Apps nur zu löschen, genügt dafür nicht – dann bleiben die Daten in deiner iCloud, die Push‑Registrierungen bestehen und die Bildschirmzeit‑Freigabe auf dem Kind‑iPhone aktiv.
8. Deine Rechte
Dir stehen gegenüber dem Verantwortlichen folgende Rechte hinsichtlich der dich betreffenden personenbezogenen Daten zu:
- Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO),
- Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO),
- Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO),
- Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO),
- Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO),
- Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO).
Zur Ausübung deiner Rechte genügt eine formlose Nachricht an die oben genannte E‑Mail‑Adresse.
Viele Daten kannst du außerdem direkt in den Apps selbst löschen, ohne mich einschalten zu müssen: in Freiraum Kids über „Einstellungen → Zurücksetzen → Freiraum komplett verlassen" (Abschnitt 7.5), in FamilyCup über „Meine Daten löschen" bzw. das Löschen der Gruppe (FamilyCup‑Datenschutzerklärung) und im Geschenkekorb von Freiraum Life über „Korb schließen" (Abschnitt 7.4).
9. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht dir ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz‑Aufsichtsbehörde zu, insbesondere in dem Mitgliedstaat deines Aufenthaltsorts. Für Bayern ist dies das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA).
10. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Ich behalte mir vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Änderungen meiner Leistungen umzusetzen. Für deinen erneuten Besuch gilt dann die jeweils aktuelle Fassung.