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Das Handbuch

Alle Funktionen – am echten Bildschirm erklärt.

Tippe die grünen Punkte auf den Screenshots an, um zu sehen, was jedes Element macht. Wechsle oben zwischen der Eltern-App und der Kind-App – beide stecken in derselben Anwendung, die Rolle wird beim ersten Start gewählt.

● Live im App Store 17 Bildschirme erklärt Interaktiv

Was es sonst nirgends gibt

Zeit verdienen statt verbieten.

Die meisten Bildschirmzeit-Apps sperren. Freiraum dreht das Prinzip um: Das Kind verdient Zeit, spart sie an und bekommt mit wachsendem Vertrauen mehr Selbstbestimmung. Diese zehn Funktionen finden Sie in Apples Bildschirmzeit nicht.

★ Einzigartig

Zeitkonto mit Sparfach

Verdiente Minuten landen auf einem echten Konto – mit Guthaben, Sparfach und Sparziel. Das Kind entscheidet selbst, wie viel es heute einlöst und was es zurücklegt. Verdiente Zeit kann nicht nachträglich gestrichen werden.

★ Einzigartig

Fokusmissionen

„Fokuslesen", „Lernziel", „Raus & bewegen": kleine Aufgaben, die Minuten bringen. Der Nachweis läuft wahlweise über einen Fokus-Timer, einen Bewegungs-Check-in oder Ihre Bestätigung – Timer-Missionen schreiben sofort gut.

★ Einzigartig

Vertrauensstufen

„Gemeinsam starten" → „Vertrauen wächst" → „Mehr Freiraum". Nach bestätigten Missionen braucht das Kind weniger Rückfragen und verwaltet mehr Zeit selbst. Die App ist so gebaut, dass sie sich mit der Zeit selbst überflüssig macht.

★ Einzigartig

Wochenplan mit Bereichen

Keine bloßen Zeitfenster, sondern ganze Regelpakete: „Schule & Fokus", „Freizeit", „Nachtruhe" – jeweils mit eigenem Budget, eigenen App-Regeln und eigener Farbe. Angespartes Guthaben lässt sich pro Bereich sperren, ohne es wegzunehmen.

★ Einzigartig

Stundenplan abfotografieren

Ein Foto des Schulstundenplans genügt – Freiraum erzeugt daraus automatisch die passenden Fokus-Zeitfenster. Auf Wunsch vollständig lokal auf dem Gerät ausgewertet, ganz ohne Datenübertragung.

★ Einzigartig

Notfallpass & Notruf

Notfallkontakte, medizinische Hinweise und ein Notruf an die Eltern, der auch bei Stummschaltung und aktivem Fokus durchkommt. Bewusst nie hinter der Bezahlschranke – Sicherheit ist kein Zusatzpaket.

★ Einzigartig

Trenn-PIN gegen Abhängigkeit

Eine sechsstellige PIN beendet die Betreuung direkt am Kind-iPhone – auch ohne Internet und ohne Elterngerät. Die App kann sich selbst nicht als Geisel nehmen, wenn ein Telefon verloren geht oder etwas schiefläuft.

★ Einzigartig

Webschutz mit deutschen Listen

Drei altersgerechte Stufen mit kuratierten deutschsprachigen Startseiten (fragFINN, Internet-ABC, Seitenstark, Klexikon, KiKA) statt generischer US-Kategorien. Dazu die Zwischenstufe „budgetabhängig": eine Seite ist offen, solange Guthaben da ist.

★ Einzigartig

„Das Gespräch"

Ein Gesprächsleitfaden für den Moment, bevor die App aufs Telefon kommt. Denn eine Kontroll-App, die heimlich installiert wird, beschädigt genau das Vertrauen, das sie aufbauen soll.

★ Einzigartig

Ferien nach Bundesland

Die offiziellen Schulferien aller 16 Bundesländer sind fest in der App hinterlegt – ohne Abfrage bei irgendeinem Dienst. In den Ferien gilt automatisch ein eigenes Budget, ohne dass Sie den Wochenplan anfassen müssen.

Bildschirm für Bildschirm

Alles im Detail.

Wählen Sie eine Rolle und tippen Sie die grünen Punkte an.

Kapitel 1

Startseite & Schnellmodi

Ihre Zentrale: alle Kinder auf einen Blick, mit drei Knöpfen für den Alltag. Die Schnellmodi wirken sofort und für alle Kinder gleichzeitig – und lassen sich auch per Siri oder Aktionstaste auslösen.

Eltern-Startseite mit Schnellmodus-Kacheln und Kinderliste
1

Auszeit

Pausiert alle Geräte für 30, 60 oder 90 Minuten – für das Abendessen, die Hausaufgaben oder zum Deeskalieren. Ein Tipp statt fünf Menüebenen.

2

Bonus

Schenkt allen Kindern +15, +30 oder +60 Minuten. Praktisch am Regensonntag oder als spontane Belohnung.

3

Normal

Beendet eine laufende Auszeit vorzeitig. Erscheint nur dann, wenn tatsächlich eine Auszeit aktiv ist.

4

Kinderkarten

Pro Kind: aktiver Modus, heutiger Verbrauch, Restzeit, Anzahl der Geräte und offene Anfragen. Antippen öffnet die Detailansicht.

5

Ehrlicher Gerätestatus

„Aktiv und aktuell", „Aktualisierung ausstehend", „Bildschirmzeit deaktiviert", „Lange nicht gemeldet". Freiraum gibt offen zu, wenn es gerade nur schätzen kann – statt Sicherheit vorzutäuschen.

Kapitel 2

Übersicht pro Kind

Das Cockpit für ein einzelnes Kind – Zeitkonto, Wochenrückblick und Schnellsteuerung in einer Karte. Von hier führen vier Tabs weiter: Übersicht, Regeln, Verwalten und Familie.

Kind-Übersicht mit Zeitkonto, Guthaben, Sparfach und Vertrauensstufe
1

„Regeln sind aktiv"

Zeigt, ob die Regeln auf dem Kindgerät tatsächlich greifen. Das Siegel „geklärt" bedeutet: Das Kind hat die Regeln gesehen und bestätigt.

2

Zeitkonto

Verbrauch gegen Tagesbudget. Darunter steht offen, wie sich das Budget zusammensetzt – etwa „Basis 45 min · Freigaben +15".

3

Guthaben

Frei verfügbare, selbst verdiente Minuten. Sie werden fortlaufend gutgeschrieben und lassen sich nachträglich nicht streichen – verdient ist verdient.

4

Sparfach

Zurückgelegte Minuten für später. Sparen ist eine bewusste eigene Handlung des Kindes – und wird im Medaillenschrank sogar belohnt.

5

Sparziel

Ein selbst gestecktes Ziel mit Fortschrittsbalken, etwa 60 Minuten für den Filmabend am Wochenende.

6

Vertrauensstufe

„Gemeinsam starten" → „Vertrauen wächst" → „Mehr Freiraum". Mit jeder Stufe sinkt die Zahl der nötigen Rückfragen automatisch.

7

Wochenrückblick

Verdiente Minuten, eingesetzte Minuten und erledigte Missionen der Woche – mit Trendpfeil im Vergleich zur Vorwoche.

8

Steuerung

Drei Direktzugriffe: Freizeit (Bereich wechseln), Geräte (öffnen oder streng sperren) und Zeit anpassen (Bonus oder Auszeit nur für dieses Kind).

Kapitel 3 · Kernstück

Wochenplan & Bereiche

Hier liegt der größte Unterschied zu Apples Bildschirmzeit. Ein Bereich ist kein bloßes Zeitfenster, sondern ein komplettes Regelpaket mit eigenem Budget, eigenen App-Regeln und eigener Farbe. Das Wochengitter schaltet automatisch zwischen ihnen um.

Wochenplan mit farbigem Wochengitter und gespeicherten Bereichen
1

Wochenplan-Assistent

Sie geben Alter und Stil an – „Streng", „Ausgewogen" oder „Gelassen" – und bekommen einen fertigen Wochenplan vorgeschlagen. Hier können Sie auch den Stundenplan abfotografieren: Freiraum erkennt die Schulzeiten und legt die Fokus-Fenster automatisch an, auf Wunsch komplett offline auf dem Gerät.

2

Das Wochengitter

Jede Farbe ist ein Bereich. Ein Fenster antippen bearbeitet es, ein freier Tagesabschnitt legt ein neues an. Mehrere Abschnitte pro Tag sind möglich – etwa Freizeit von 8–10 Uhr und noch einmal von 14–18 Uhr.

3

Was in einem Bereich steckt

Eigenes Zeitbudget, Sammlungsregeln (unbegrenzt / aufs Zeitkonto / gesperrt), einzelne App-Ausnahmen (der Taschenrechner darf in „Schule" laufen, obwohl seine Sammlung gesperrt ist) und der Schalter „Angesparte Zeit einlösen erlauben" – damit ist das Guthaben während der Schulzeit gesperrt, ohne dem Kind weggenommen zu werden.

+

Weiter unten auf der Seite

Auf derselben Seite: Ruhezeit (auch über Mitternacht), Pausen-Erinnerung (erinnert nur, sperrt bewusst nicht), Browser-Zeit zählt zum Zeitkonto, Schutzschalter gegen App-Löschen und Neuinstallationen sowie der Einstieg zu den Ferien – siehe Kapitel 10.

Kapitel 4

Der Regeln-Tab

Die Verteilerseite für alles Regelhafte: der Wochenplan als große Kachel, darunter vier Bereiche für Apps, Websites, Missionen und die Termin-Automatik.

Regeln-Tab mit Wochenplan-Kachel und vier Unterbereichen
1

Wochenplan

Die große Kachel zeigt sofort das geltende Budget – hier „45 min werktags" und „1 Std. am Wochenende" – und führt in die Zeitplanung (Kapitel 3).

2

Aktiver Bereich

„Bereich aktiv: Freizeit" und „3 Bereiche" – Sie sehen auf einen Blick, welche Regel gerade greift und wie viele Bereiche angelegt sind.

3

Sammlungen

„App-Gruppen mit eigenen Regeln" – die Zahl zeigt, wie viele Sammlungen angelegt sind.

4

Websites

„Erfasste Domains und Filter" – Webschutz, Altersstufen und einzelne Domains.

5

Missionen

„Aktive Missionen für Bonuszeit" – die Aufgaben, mit denen das Kind Minuten verdient.

6

Termin-Automatik

„Terminregel aus deinem Kalender" – automatische Modi je Kalendertermin (Kapitel 8).

Kapitel 5

Sammlungen

Statt jede App einzeln zu regeln, fassen Sie sie zu benannten Gruppen zusammen – „Spiele", „Lernen", „Social" – und geben jeder Gruppe ein eigenes Tageslimit.

Sammlungen mit App-Gruppen und Einstufung
1

Was eine Sammlung ist

„Apps & Websites nach Regel gebündelt" – eine Sammlung kann beides enthalten, nicht nur Apps.

2

App-Sammlung & Einstufung

Hier liegen alle erkannten Apps des Kindgeräts – die Zahl zeigt, wie viele es sind. Dazu gehört der Jugendschutz nach Alter (4+, 9+, 12+, 17+), der Apps oberhalb einer Altersfreigabe unabhängig von den Sammlungen sperrt.

3

Freiraum Assistent

Macht Vorschläge: sortiert die App-Namen automatisch in sinnvolle Gruppen vor. Sie prüfen nur noch und korrigieren – statt Dutzende Apps von Hand einzuordnen.

4

Eigene Sammlungen

Frei benennbar – im Beispiel „Freizeitspaß", „Immer frei" und „Sperre für Nacht". Unter dem Namen steht jeweils, wie viele Apps drin sind und welche Regel gilt: Gesperrt oder Unbegrenzt.

5

Pro Bereich unterschiedlich

Dieselbe Sammlung verhält sich je nach Bereich anders: im Wochenplan legen Sie fest, ob sie unbegrenzt läuft, aufs Zeitkonto zählt oder gesperrt ist. Nur Sammlungen mit eigenem Tageslimit sind technisch auf acht begrenzt.

Kapitel 6

Websites & Webschutz

Drei fertige Altersstufen mit deutschsprachigen, redaktionell gepflegten Startseiten – statt einer generischen Kategorienliste aus den USA.

Webschutz mit Altersstufen und Domainliste
1

Webschutz

Legt fest, „welche Websites immer gesperrt sind, welche zum Zeitkonto zählen und welche erlaubt bleiben". Zeitabhängige Website-Regeln entstehen über die Sammlungen: Website auswählen, Sammlung einem Bereich zuweisen und dort erlauben, begrenzen oder sperren.

2

Status auf einen Blick

Drei Zahlen: ob der Schutz An ist, wie viele Domains bereits bekannt sind und wie viele Ausnahmen Sie definiert haben.

3

„Alle Websites sperren, nur Ausnahmen erlauben"

Der strengste Schalter: iOS blockiert dann jede Website in Safari und in eingebetteten Webansichten. Offen bleiben nur Domains mit Status „Erlaubt" – und solche mit „Zeitkonto", solange noch Zeit verfügbar ist.

4

6–9 Jahre: geschützter Start

„Nur ausgewählte Kinderseiten und Kindersuchmaschinen" – mit fragFINN, Internet-ABC, Seitenstark, Klexikon und KiKA als kuratierter deutschsprachiger Startliste. Alles andere bleibt zu.

5

10–12 Jahre: Recherche mit Leitplanken

„Lernseiten frei, große Medienseiten nur übers Zeitkonto" – YouTube und Mediatheken sind offen, solange Guthaben da ist, und schließen sich danach von selbst. Darunter folgt die dritte Stufe 13+: Vertrauen mit Risikoschutz – das Web ist offen, nur Erwachseneninhalte, Glücksspiel und Risiko-Communities bleiben gesperrt.

Kapitel 7 · Kernstück

Missionen anlegen

Missionen sind das Herz des Verdienen-Prinzips: kleine Aufgaben, die dem Kind Minuten aufs Zeitkonto bringen. Sie legen fest, was sie wert sind und wie der Nachweis läuft.

Missionen anlegen mit Belohnung und Nachweisart
1

Neue Mission anlegen

Das Plus oben rechts. Oben steht immer, wie viele Missionen gerade aktiv sind.

3

Belohnung in Minuten

Sie bestimmen, wie viele Minuten eine erledigte Mission wert ist – typisch sind 10 bis 15. Der Wert steht in Grün direkt unter dem Namen.

4

Ein- und ausschalten

Jede Mission hat einen eigenen Schalter. So pausieren Sie einzelne Aufgaben, ohne sie zu löschen – etwa „Raus & bewegen" bei Dauerregen.

2

Drei Nachweisarten

Die App sagt selbst, wofür sich was eignet: „Elternbestätigung eignet sich für Hausaufgaben und Haushalt; Timer- oder Check-in-Missionen sind kindgerechter für Lesen, Fokus und Bewegung." Beim Fokus-Timer und beim Bewegungs-Check-in wird sofort gutgeschrieben – ganz ohne Ihr Zutun.

6

Wiederholung

Einmalig, täglich oder wöchentlich. Die Zeile unter jeder Mission fasst alles zusammen, etwa „+15 min · Eltern bestätigen · Täglich".

5

Fertige Vorlagen

Fokuslesen (10 Minuten ohne App-Wechsel, +10, Fokus-Timer), Lernziel (ein selbst gewähltes Ziel abschließen, +15) und Raus & bewegen (20 Minuten aktive Pause, +10). Eigene Missionen wie „Bio lernen" kommen einfach dazu.

Kapitel 8

Termin-Automatik

Regeln, die sich nach Ihrem eigenen Kalender richten. Wichtig für den Datenschutz: Der Kalender bleibt vollständig auf Ihrem Gerät – übertragen werden nur die berechneten Zeitfenster, niemals Termininhalte.

Termin-Automatik mit Terminregeln und Modus Fokus oder Frei
1

„Modus automatisch per Kalendertermin"

Oben steht, wie viele Terminregeln aktiv sind. Jede Regel verknüpft einen Kalender mit einem Modus.

2

Der Kalender bleibt bei Ihnen

Die App sagt es wörtlich: „Dein Kalender bleibt auf diesem iPhone; ans Kind geht nur der Modus." Termininhalte werden also nie übertragen – nur das Ergebnis, ob gerade Fokus oder Frei gilt.

3

„Status jetzt"

Zeigt den nächsten anstehenden Wechsel im Klartext – etwa „Als Nächstes: ‚Trampolin' → Normal, 17:00". Damit müssen Sie nie rätseln, warum etwas anders läuft als sonst.

4

Aktion: Fokus oder Frei

Jede Regel bekommt eine Aktion. Fokus blockiert Freizeit-Apps – für Unterricht oder Training. Frei ist die Gegenrichtung, die anderen Apps fehlt: Das Tageslimit wird aufgehoben, etwa im Wartezimmer oder auf der langen Zugfahrt.

5

Terminquelle hinzufügen

Sie wählen aus, welche Ihrer Kalender überhaupt herangezogen werden. Optional greift eine Regel nur bei einem bestimmten Stichwort im Titel. Ganztägige Termine werden grundsätzlich ignoriert.

Kapitel 9

Wochenplan-Assistent

Der schnellste Weg zu einem fertigen Wochenplan: Sie geben Alter und gewünschten Stil an, Freiraum erzeugt daraus Bereiche wie „Schule & Fokus", „Freizeit" und „Nachtruhe" – und Sie passen nur noch an.

Wochenplan-Assistent mit Altersstufe, Stil und Budget-Startwerten
1

Was der Assistent macht

„Freiraum erstellt aus Alter, Schulzeiten und eurem gewünschten Stil einen verständlichen Wochenplan." Das Ergebnis gilt für alle Geräte des Kindes und lässt sich danach frei bearbeiten.

2

Stundenplan per Foto

Hier kommt der Stundenplan-Scan ins Spiel – mit einem bemerkenswert ehrlichen Hinweis: „Stundenplanfotos wertet der Freiraum Assistent sicher aus; wenn das nicht klappt, liest Freiraum den Plan direkt auf deinem iPhone." Es gibt also immer einen lokalen Rückfallweg ohne Datenübertragung.

3

Altersstufe

„Jünger (6–9)", „Mittel (10–12)" oder „Jugendlich (13+)". Sie bestimmt die Startwerte für alle Budgets.

4

Stil

Streng, Ausgewogen oder Gelassen – mit einer Klartext-Erklärung darunter, etwa „Alltagstaugliche Grenzen mit klaren Abendregeln".

5

Empfehlung, keine Vorschrift

Der Startwert stützt sich auf die Orientierungswerte von BZgA und BIÖG – und die App stellt ausdrücklich klar: „Freiraum nutzt das bewusst nur als Empfehlung, nicht als starre Grenze." Sie entscheiden.

6

Budget selbst anpassen

Getrennt für Werktags (Mo–Fr) und Wochenende, jederzeit per Plus und Minus. Ein Tipp auf „Auf Altersempfehlung zurücksetzen" stellt die Vorschlagswerte wieder her.

Kapitel 10

Ferien

In den Ferien gelten andere Regeln – das weiß jede Familie. Freiraum bringt die offiziellen Schulferien aller 16 Bundesländer bereits mit und schaltet an diesen Tagen automatisch auf ein eigenes Budget um. Sie müssen den Wochenplan dafür nicht anfassen.

1

Bundesland wählen

Ein Tipp auf Ihr Bundesland genügt – danach kennt die App alle Ferientermine für Baden-Württemberg bis Thüringen. Die Daten sind fest in der App hinterlegt: keine Abfrage bei einem Ferien-Dienst, kein Konto, funktioniert auch offline. Wer lieber selbst bestimmt, wählt „Kein – nur manuell".

2

Eigene Zeiträume

Zusätzlich tragen Sie beliebige eigene Zeiträume mit Von und Bis ein – für den Familienurlaub außerhalb der Schulferien, Brückentage, bewegliche Ferientage oder eine Woche bei den Großeltern.

3

Ferien-Budget

Das Tagesbudget, das an Ferientagen gilt. Legen Sie keines fest, greift automatisch die Wochenendzeit – eine sinnvolle Vorgabe, die Sie jederzeit überschreiben können.

4

„So wirken Ferien"

Die App zeigt in einem Satz, was gerade tatsächlich passiert – je nach Einrichtung etwa „Aktiv: Ferien-Tagesbudget", „Aktiv: Eigener Ferienplan" oder „Aktiv: Bereiche ersetzen". Sie müssen nicht raten, welche Regel gewinnt.

5

Wer hat Vorrang?

Der heikelste Punkt – und die App macht ihn transparent. Mit „Ferien-Zeit immer gelten lassen" schlägt das Ferienbudget die Bereiche des Wochenplans. Ohne den Schalter warnt Freiraum ausdrücklich: „Solange ein geplanter Bereich läuft, gilt dessen eigene Zeit, nicht dieser Wert." Mit „Wieder den Bereichen überlassen" geht es zurück.

6

Kommende Ferien im Blick

Unter dem Bundesland stehen die nächsten Ferienzeiträume mit Namen und Datum. Gibt es keine mehr in den hinterlegten Daten, sagt die App das offen – statt stillschweigend nichts anzuzeigen.

Kapitel 11

„Jetzt anpassen"

Der Alltag hält sich nicht an Wochenpläne. Über „Jetzt anpassen" übersteuern Sie den Plan zeitlich begrenzt – ohne die Regeln dauerhaft zu ändern. Danach greift automatisch wieder der Wochenplan.

Jetzt anpassen mit Bereichswahl und Dauer
1

Bereich oder Zeit

Zwei Wege: Bereich schaltet auf ein anderes Regelpaket um, Zeit anpassen vergibt Bonusminuten oder verordnet eine Auszeit.

2

„Übersteuert"

Läuft bereits eine Übersteuerung, steht sie oben mit Endzeit – hier „Freizeit, noch bis 10:39". Sie sehen also immer, dass gerade nicht der normale Plan gilt.

3

„Zurück zum Wochenplan"

Ein Tipp beendet die Ausnahme sofort. Die Übersteuerung ist bewusst als vorübergehend gebaut – man kann nicht versehentlich den Plan dauerhaft aushebeln.

4

Bereich wählen

Alle angelegten Bereiche stehen zur Wahl – „Freizeit", „Nachtruhe", „Schule & Fokus" – jeweils mit ihrer eigenen Farbe und ihrem eigenen Regelpaket.

5

„Wie lange?"

30 Minuten, 1, 2 oder 3 Stunden – oder präziser: „Bis Uhrzeit …" und „Bis Ende des Tages".

6

Bestätigen mit Endzeit

Der Knopf nennt das Ergebnis im Klartext, etwa „Freizeit bis 10:53 aktivieren" – Sie wissen vor dem Tippen genau, was passiert.

Kapitel 12

Einstellungen

Die globalen Schalter – gültig für die ganze Familie, nicht für ein einzelnes Kind.

Globale Einstellungen der Eltern-App
1

Darstellung

System, Hell oder Dunkel – und zwar „für die App auf diesem iPhone, unabhängig vom Kind". Das Kind gestaltet seine Oberfläche also getrennt davon.

2

Mit Face ID / Code schützen

„Beim Öffnen – und nach jedem Wechsel in den Hintergrund – fragt Freiraum nach Face ID, Touch ID oder dem Gerätecode. So ändert niemand außer dir die Familienregeln." Wichtig, wenn das Kind Ihr Telefon in die Hand bekommt.

3

Nintendo Switch

★ experimentell

„Switch-Spielzeit sehen und Tageslimits aus Freiraum setzen." Die Konsole kommt damit ins selbe Zeitkonto: Das Kind kann Guthaben auf die Switch übertragen, und eine Auszeit greift auch dort. Die App kennzeichnet das offen als inoffiziell und experimentell.

4

Anleitung zu allen Funktionen

Dieselbe Hilfe wie dieses Handbuch, direkt in der App – „Einrichtung, Zeiten, Apps, Anfragen, Notfall, Datenschutz", filterbar nach Eltern und Kindern.

5

Support & Feedback

„Frage stellen, Fehler melden oder Feedback senden" – direkt aus der App heraus. Weiter unten finden Sie außerdem die Eltern-Mitverwaltung für ein zweites Elternteil und „Freiraum komplett verlassen", das alle Profile aus iCloud löscht und Schritt für Schritt erklärt, was auf jedem Kindgerät noch zu tun ist.

Der Unterschied

Freiraum Kids und Apples Bildschirmzeit.

Freiraum ersetzt Apples Bildschirmzeit nicht – es setzt darauf auf und nutzt dieselben Apple-Schnittstellen. Diese Funktionen kommen dazu.

Funktion Apple Bildschirmzeit Freiraum Kids
Tageslimits & Auszeit Ja Ja
Zeit durch Aufgaben verdienen Nicht vorgesehen Missionen mit Timer- und Bewegungsnachweis
Minuten ansparen Nicht vorgesehen Sparfach mit Sparziel
Mehr Freiheit bei Bewährung Nicht vorgesehen Drei Vertrauensstufen, automatisch
Zeitpläne Feste Zeitfenster Benannte Bereiche mit eigenem Budget und eigenen App-Regeln
Stundenplan übernehmen Nicht vorgesehen Per Foto, auf Wunsch rein lokal
Schulferien automatisch Nicht vorgesehen Alle 16 Bundesländer, offline hinterlegt
Regeln nach Kalender Nicht vorgesehen Fokus und Frei – Limit auch aufhebbar
Webfilter Generische Kategorien Deutsche Listen nach Alter, plus Stufe „budgetabhängig"
Spielkonsole einbeziehen Nein Nintendo Switch im selben Zeitkonto (experimentell)
Notruf trotz Stummschaltung Über System-Notruf Notfallpass in der App, nie hinter der Bezahlschranke
Gesprächsvorbereitung Nein Leitfaden „Das Gespräch" und Familienversprechen

Stand: August 2026. Apples Funktionsumfang kann sich mit neuen iOS-Versionen ändern.

Was Freiraum nicht tut

Keine Nachrichten mitlesen, keine Browserverläufe sammeln, keine heimliche Ortung, kein Drittanbieter-Tracking und keine Werbung. Die Familiendaten liegen in Ihrer privaten iCloud, der Kalender bleibt auf Ihrem Gerät. Und mit der Trenn-PIN kommen Sie jederzeit wieder heraus.

Noch Fragen?

Die Ersteinrichtung dauert etwa 15 Minuten – Schritt für Schritt erklärt, mit Erfolgskontrolle nach jedem Schritt. Und wenn etwas klemmt, melden Sie sich einfach.